Frankreich verabschiedet sich langsam von den Mautstellen: worauf Sie jetzt bei der ‘unsichtbaren Mautstraße’ achten müssen

Frankreich ist dabei, sich von seinen traditionellen Mautstellen zu verabschieden. Das neue System, genannt ‘péage flux libre’, bedeutet, dass es keine physischen Mautstellen mehr gibt. Stattdessen erfassen intelligente Kameras die Kennzeichen der Fahrzeuge, und die Gebühr wird später online bezahlt. Dieses System wurde bereits an lokalen Abfahrten der A4 und A79 getestet und wird nun auf die A14 und A13 ausgeweitet.

A14 und A13

Die A14, ein Streckenabschnitt der Autobahn in Paris, und die A13, die Paris mit der Normandie verbindet, sind die ersten Straßen, die das neue System nutzen. Auf diesen Straßen gibt es keine Mautstellen mehr, sondern die Fahrzeuge werden automatisch von Kameras erfasst.

Wie funktioniert das neue System?

Das ‘péage flux libre’-System verwendet eine Kombination aus Kameras und Sensoren, um die Kennzeichen der Fahrzeuge zu lesen. Die Fahrer müssen ihre Mautgebühren dann später online begleichen. Dies soll den Verkehrsfluss verbessern und Staus an den traditionellen Mautstellen reduzieren. Die Einführung dieses Systems könnte auch ein Vorbild für andere Länder sein, die ihre Mautsysteme modernisieren möchten.

Ein Blick nach Deutschland

In Deutschland werden Mautgebühren für schwere Nutzfahrzeuge bereits ähnlich elektronisch erhoben. Diese Ähnlichkeit könnte als Grundlage dienen, um ein solches System auch für Pkw in Erwägung zu ziehen. Die Erfahrungen aus Frankreich könnten dabei wertvolle Einblicke liefern, wie so ein Wandel reibungslos umgesetzt werden kann. Allerdings müssten auch hierzulande rechtliche und technische Rahmenbedingungen geschaffen werden, um eine erfolgreiche Implementierung zu gewährleisten.


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