Leiter der Verkehrspolizei in Sofia wütend über Gerichtsurteil bezüglich Noyzi

Leiter der Verkehrspolizei in Sofia wütend über Gerichtsurteil bezüglich Noyzi

Der Leiter der Verkehrspolizei in Sofia, Nikolay Krusharski, hat seinen Unmut über die Gerichtsentscheidung zum Ausdruck gebracht, das Auto von Ivaylo Cvetkov, besser bekannt als Noyzi, nicht zu beschlagnahmen, obwohl dieser unter Alkoholeinfluss gefahren war. Noyzi erhielt eine Bewährungsstrafe aufgrund seiner Trunkenheitsfahrt im März.

Hintergrund

Am 17. November 2023 wurde Noyzi auf dem Sofia Ring Road festgenommen, weil er unter Alkoholeinfluss gefahren war. Sein Blutalkoholwert betrug 2,52 Promille. Normalerweise ziehen solche Fälle eine sofortige Beschlagnahmung des Fahrzeugs und eine härtere Strafe nach sich.

Heftige Reaktionen

Krusharski zeigte sich wütend über die Entscheidung des Gerichts, Noyzis Auto nicht zu beschlagnahmen. Er sagte, dass solche Urteile die Arbeit der Polizei untergraben und ein falsches Signal an die Öffentlichkeit senden, dass das Fahren unter Alkoholeinfluss nicht ernstgenommen wird.

Relevanz für Deutschland

In Deutschland sind die Regelungen für das Fahren unter Alkoholeinfluss ähnlich streng. Bei einem Blutalkoholwert von 1,1 Promille oder mehr drohen Freiheitsstrafe oder Geldstrafe sowie der Entzug der Fahrerlaubnis. Auch wenn die Regelungen von Land zu Land variieren, bleibt das Hauptziel dasselbe: die Straßen sicher zu halten und Trunkenheitsfahrten zu verhindern. Der Fall von Noyzi wirft wichtige Fragen auf, die auch für die deutsche Verkehrspolitik relevant sind.


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