Millionen australischer Fahrer gewarnt: Neue Regeln für mobile Kameras

Neue Regeln für mobile Kameras

Millionen australischer Fahrer wurden kürzlich gewarnt, dass mobiles Kamerasysteme neue Verkehrsregeln ins Visier nehmen. Die australische Hauptstadtregierung (ACT) weitet den Einsatz mobiler Überwachungskameras aus, um sicherzustellen, dass Fahrer eine gültige Versicherung und Zulassung haben.

Strenge Strafen für unversicherte und nicht zugelassene Fahrzeuge

Ab August werden diese Kameras Bußgelder für nicht zugelassene oder unversicherte Fahrzeuge verhängen. Die Strafen betragen 700 Dollar für nicht zugelassene Fahrzeuge und 973 Dollar für unversicherte Fahrzeuge. Die ACT-Regierung erwartet eine signifikante Zunahme an Bußgeldern und rechnet für das Finanzjahr 2024-25 mit Einnahmen von 65,9 Millionen Dollar.

In den nächsten Monaten wird auch in New South Wales (NSW) die Fähigkeit der mobilen Erkennungskameras erweitert. Diese Kameras können dann Fahrer identifizieren, die ihren Sicherheitsgurt nicht ordnungsgemäß tragen. NSW folgt damit Queensland und wird die zweite Gerichtsbarkeit, die Software für die Doppelfunktion bei mobilen Erkennungskameras einsetzt. Die Regierung von NSW hat klargestellt, dass es keine Nachsicht beim Verhängen von Bußgeldern für Sicherheitsgurte geben wird.

Vergleich mit Deutschland

Auch in Deutschland gibt es strenge Vorschriften bezüglich der Fahrzeugzulassung und Versicherung. Ähnlich wie in Australien werden Verstöße entsprechend sanktioniert. Mobile Kameras zur Verkehrsüberwachung werden in Deutschland bereits genutzt, wobei der Schwerpunkt häufig auf Geschwindigkeitsmessungen liegt. Die Einführung von Kameras zur Überwachung der Sicherheitsgurtnutzung ist jedoch eine neue Entwicklung, die bislang nicht weit verbreitet ist.


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